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Entstehungsgeschichte von RAPTIM

In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war es, aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten, für Ordensleute und Missionsgesellschaften sehr schwierig, in die Missionsländer zu gelangen. Da sich das Flugzeug während dem Krieg als zuverlässiges und schnelles Transportmittel bewährt hatte, kam man auf die Idee, für die Reisen in die entsprechenden Länder, Flugzeuge zu „chartern“. Der Missionscharterflug war geboren.

Am 8. Oktober 1947 startete die erste Chartermaschine, die 15 niederländische Missionare von Amsterdam nach Entebbe (Uganda) brachte. Der Flug war ein Erfolg und so wurden weitere Flüge organisiert. Im März 1949 gründete Pater van der Veen, zusammen mit fünf Missionsorden, das Reisebüro RAPTIM (Romanae Assocatio Pro Transvehindis Itinerandibus Missionaris). Somit war die Basis für ein unabhängiges Unternehmen geschaffen, das schnelle und preisgünstige Transporte anbot, die bald billiger wurden als die Schiffspassagen.

Die selbe Idee wurde auch von Missionswerken anderer Länder aufgegriffen. Charterflüge verkehrten monatlich zwischen Europa und Afrika, seit 1966 auch zwischen Europa und Asien. Im Laufe der Jahre entstand ein weitverzweigtes Netz von Reisebüros, die sich alle auf diesen Zweig der Reisen spezialisiert haben. RAPTIM wurde zu einer ökumenischen Organisation im Dienste aller christlichen Kirchen. Heute ist RAPTIM INTERNATIONAL die Dachorganisation von all diesen weltweit vernetzten Büros, mit Hauptsitz in Tilburg (Niederlande).

Die Ölkrise von 1973 und die Individualisierung des Bedarfs an Flügen machte eine Angebotspalette erforderlich, die preisgünstig war und zugleich auf die persönlichen Wünsche der Passagiere eingehen konnte. Damit waren Charterflüge überholt. RAPTIM begann, auf Linienflüge umzusteigen und verhandelte mit mehreren Fluggesellschaften über Vorzugstarife für seine Kunden.

Zu diesen Kunden zählten Kirchen, Missionswerke, humanitäre Organisationen, Entwicklungs- und Gesundheitseinrichtungen, Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsgruppen. Diesem Prinzip ist RAPTIM bis heute treu geblieben: Kunden erhalten Sondertarife. (>>> Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf RAPTIM-Tarife haben). Darüber hinaus bietet RAPTIM auch Privatreisenden alle Leistungen eines „normalen“ Reisebüros an.

     

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